hernebild01
hernebild02
hernebild03
hernebild04
hernebild05
hernebild06
hernebild07
hernebild08
hernebild09
hernebild10
hernebild11
hernebild12
hernebild13
Pressemitteilungen der Europa-Union Kreisverband Herne PDF Drucken E-Mail

 

Pressemitteilung der Europa-Union zur Brexit-Entscheidung vom 28. Juni 2016



Großes Bedauern über die Entscheidung zum Brexit - Aufforderung zur Änderung der europäischen Politik

Auf der Vorstandssitzung der Europa-Union Herne wurde die Entscheidung der Bevölkerung von Großbritannien zum Austritt aus der Europäischen Union mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Diese Entscheidung darf aber nicht als Beginn des Zerfalls Europas gesehen werden. Es muss vielmehr eine Aufforderung sein zur Änderung der Politik. Die europäische Bevölkerung muss von Beginn an in grundlegende Entscheidungen eingebunden werden. Entscheidungen dürfen nicht mehr nur auf Ebene der Regierungsmitglieder im Rat getroffen werden, sie gehören in das demokratisch gewählte Gremium, dem Europäischen Parlament.

Kirsten Eink, stellvertretende Vorsitzende der Europa-Union Herne, hierzu. "Gerade auf die junge Generation kommt es an. Diese hat in Großbritannien für einen Verbleib in der Europäischen Union gestimmt, sich aber scheinbar auch nur zu einem geringeren Anteil überhaupt an der Abstimmung beteiligt. Die Europa-Union Herne unterstützt den gemeinsamen Appell unserer Jugendorganisation JEF und der Jugendparteien Grüne Jugend NRW, Junge Liberale NRW, Junge Union NRW und NRW JUSOS mit dem Ziel, über grundlegende europapolitische Fragen nachzudenken, die EU weiterzuentwickeln und die gemeinsame Zusammenarbeit zu intensivieren."


Presseveröffentlichung von halloherne



 

Pressemitteilung der Europa-Union anlässlich des Europa-Tages am 09. Mai 2016


Europa-Union fordert einheitliches europäisches Asylsystem

Die überparteiliche Europa-Union fordert anlässlich ihres Bundeskongresses in Dresden eine Reform der europäischen Flüchtlingspolitik und die Einführung eines einheitlichen europäischen Asylsystems. Weiterhin sprach sich der Verband für die Schaffung eines Europäischen Verteidigungsministeriums aus und begrüßte das „Verfahren zur Rechtsstaatlichkeit", mit dem die Rechtsstaatlichkeit in EU-Mitgliedstaaten bei begründeten Zweifeln überprüft werden kann. „Die großen aktuellen Probleme lassen sich in Europa nur gemeinsam lösen", begründete Dr Horst Hoffmann, Vorsitzender der Europa-Union in Herne diese Positionierung. „Deshalb war es auch genau richtig, diesen Bundeskongress im April mitten in Dresden abzuhalten und so auch ein pro-europäisches Zeichen zu setzen." In einem weiteren Beschluss positionierte sich der Verband daher auch deutlich für Weltoffenheit und gegen Pegida.

„Für uns aktive Europäer auch hier in Herne ist klar, dass es so nicht weitergehen kann", erläutert Dr.. Horst Hoffmann „Alle EU-Mitgliedstaaten müssen Flüchtlinge aufnehmen. Diese sollten nach einem gerechten Schlüssel, der auch die wirtschaftliche Situation in den Mitgliedstaaten berücksichtige, verteilt werden." Die Europa-Union in Herne spricht sich zudem für die Ausweitung legaler Einreisemöglichkeiten durch Prüfung von Anträgen bereits außerhalb der EU und für einen schnelleren Zugang für Flüchtlinge zu Ausbildung und Arbeit aus. Die strikte Einhaltung der Grundsätze der Genfer Flüchtlingskonvention und der allgemeinen Grundrechte bei allen Maßnahmen, die Flüchtlinge betreffen, sollten dabei ohnehin eine Selbstverständlichkeit sein.

Doch auch hier vor Ort spielen europäische Themen weiterhin eine Rolle, meint dazu Frank Heu, Stellv. Vorsitzende der Europa-Union in Herne: „Als Kreisverband der Europa-Union hier in Herne werden wir diese Themen zudem weiterhin lokal bearbeiten. So laden wir alle Interessierten regelmäßig an jedem dritten Donnerstag im Monat zu einem politischen Stammtisch und Diskussion zu europäischen Themen.. Der nächste findet am 19. Mai um 18:30 Uhr in der Gaststätte Zille statt. Hier laden wir alle Interessierten herzlich ein.


 


 

Pressemitteilung der Europa-Union am 28.04.2016

Konstituierende Sitzung des neuen Vorstands am 26. April 


„Aufbruch zu neuen Zielen in für Europa schwierigen Zeiten“ Mit diesen Worten eröffnete der neue Vorsitzende der Europa-Union Herne, Herr Dr. Horst Hoffmann, die konstituierende Sitzung des neuen Vorstands am 26. April im Café Schollbrockhaus. 


In einem ersten Brainstorming wurden vom neu gebildeten Vorstand Wege und Möglichkeiten diskutiert, wie heute der europäische Gedanke und die Werte in das Bewusstsein der Menschen gebracht werden kann


 


 

Pressemitteilung der Europa-Union am 14.04.2016

 

Politischer Stammtisch in der Zille

Die Europa-Union lädt alle Interessierten herzlich zum Stammtisch in der Gaststätte „Zille" Willi-Pohlmann-Platz 1 44623 Herne ein

am Donnerstag, den 21. April um 18:30 Uhr

Themen sind das NEIN der Niederländer/innen zum Ukraine-Vertrag und die Lage in Großbritannien

Preseveröffentlichung der WAZ

Presseveröffentlichung im Wochenblatt

Presseveröffentlichung in halloherne

 


 Pressemitteilung der Europa-Union am 11.04.2016


Neuer Vorstand gewählt

 

Herr Dr. Roland Kirchhof trat in der Mitgliederversammlung am 08.04.2016 nach 20-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender der Europa-Union Herne nicht erneut an. Kernpunkte seiner Rede zum Rechenschaftsbericht des Vorstands war die Sorge über das aktuelle Erscheinungsbild Europas, das geprägt ist von nationalen Interessen und Uneinigkeiten, aber auch die vielen erfolgreichen Aktionen der Europa-Union in Herne im letzten Jahr. Neben Herrn Dr. Kirchhoff traten weitere Mitglieder des Vorstands nicht wieder an.

 

In der Aussprache zum Geschäftsbericht wurde die Sorge um das Bild Europas einhellig geteilt. Der Rückfall in „alte Zeiten“ mit zum Teil mehrstündigen Wartezeiten an der Grenze bei der Einreise nach Deutschland, die Flüchtlingssituation und das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei waren wichtige Themen. Gerade letzteres wurde auch von Dr. Renate Sommer MdEP hervorgehoben. Dies wird derzeit vom Europäischen Parlament kritisch geprüft und hinterfragt.

 

Gerade dieses Bild Europas ist aber eine Verpflichtung für die Europa-Union in Herne, den Menschen in unserer Stadt die Vorteile Europas, die jede/r tagtäglich unbewusst in Anspruch nimmt oder diesen begegnet wieder in Erinnerung zu rufen und den europäischen Gedanken von Frieden, Wohlstand und gemeinsamen Werten zu stärken.

 

Zum neuen Vorsitzenden der Europa-Union Herne wurde einstimmig Herr Dr. Horst Hoffmann, Pfarrer und Lehrer an der Europaschule „Mulvany Berufskolleg Herne“ gewählt. Stellvertreter/innen sind Kirsten Eink, bisher Geschäftsführerin der Europa-Union Herne,  Frank Heu und Dr. Renate Sommer MdEP. Auch bei den weiteren Vorstandsmitgliedern wurde eine Reihe von Positionen neu besetzt.

 

Presseveröffentlichung von halloherne

 


 

WAZ vom 11.04.2016

 waz 11.04.2016

Kompletter Artikel

 

 


 

alt

 

 


 

Pressemitteilung 9. Mai 2015

Zum Europatag mehr Menschlichkeit gegenüber Flüchtlingen gefordert

 Haben Sie Angst?“ fragte die überparteiliche Europa Union Herne Passanten auf der Bahnhofstraße anlässlich des Europatags am Samstag, dem 09. Mai. Mit der Aktion „Gedankengang“, wurden die Herner Bürger auf Bodenfolien durch Fragen zum Nachdenken über Europa angeregt.

Im Mittelpunkt stand dabei das Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs vor 70 Jahren am 8. Mai 1945 und das Thema Angst vor Krieg, vor dem uns in Europa seither die europäische Einigung bewahrt hat und die längste Friedensperiode gebracht hat, die es je gegeben hat.

 Krieg und äußerste wirtschaftliche Not sind auch meist die Gründe, warum Menschen zu Flüchtlingen werden, 1945 wie heute. „Der dauerhafte Frieden innerhalb der Europäischen Union ist gleichzeitig Auftrag für uns, Menschen aus Krisengebieten Schutz zu gewähren. Unser Wohlstand und unsere europäischen Werte verbieten es, den Tod unzähliger Flüchtlinge im Mittelmeer zuzulassen“, so Roland Kirchhof, Vorsitzender der Europa-Union Herne. Die Europa Union Herne hat sich daher auch dem Herner Willkommensbündnis für Flüchtlinge angeschlossen und arbeitet dort im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv mit.

 Die Aufnahme von Flüchtlingen allein reicht jedoch nach Meinung der Europa Union nicht aus. Die europäischen Staaten seien in der Pflicht, ihren Beitrag zu gerechten und rechtsstaatlichen Verhältnissen in den Ursprungsländern zu leisten. Und Kriegsflüchtlinge müssten bereits in den Nachbarregionen angemessen versorgt werden. Hier könne finanzielle Unterstützung aus Europa eine große Verbesserung bewirken Auf ihrem Bundeskongress Ende April hat die Europa-Union Deutschland mit Herner Unterstützung daher auch größere Anstrengungen in der Entwicklungszusammenarbeit verlangt.

 


 

Europa-Stammtisch: Was wird aus Griechenland?

Mit dem Grexit, dem möglichen Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone beschäftigt sich der Stammtisch der Europa-Union Herne. Die Diskussion findet, wie immer auch für Nicht-Mitglieder offen, am Donnerstag, 19.Februar 2015, um 18.30 Uhr in der Gaststätte Zille statt. Auch andere aktuelle europäische Themen können zur Sprache kommen.


Aus den Sonntagsnachrichten vom 10.08.2014

alt

 


 

   

Europa-Union NRW
Kreisverband Herne
 Pressekontakt: Kirsten Eink
Tel. : 0 23 23/9 60 70 88
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 www. eu-herne.eu
Pressemitteilung    29. April 2014

Vorstandswahl und sozioökonomische Krise in Griechenland:
Jahreshauptversammlung der Europa-Union Herne, am 11. April 2014  
Die Europa-Union Herne wählte in der diesjährigen Mitgliederversammlung in den Herner Ratsstuben den ehemaligen Oberstadtdirektor Dr. Roland Kirchhof wieder zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertretende Vorsitzende sind weiterhin Dr. Renate Sommer MdEP und Jörg Höhfeld. Kirsten Eink wurde als Geschäftsführerin bestätigt. Zur Schriftführerin wurde Bettina Robok gewählt, ihre Stellvertreterin ist Stefanie Tautorat. Jutta Richter wird ihre erfolgreiche Arbeit als Internet-Beauftragte weiterführen. Als Beisitzerinnen und Beisitzer gehören darüber hinaus dem Vorstand an: Rita Bregenstroth, Wolfgang Friebe, Dr. Horst Hoffmann, Günter Habijan, Horst-Helmut Mangelmann, Dr. Gerasimos Tzivras und Elisabeth Uhlenkott.
In seiner Ansprache wies der alte und neue Vorsitzende Roland Kirchhof auf die Wichtigkeit der Werte- und Friedensgemeinschaft  Europa hin. Vor allem vor dem Hintergrund der in diesem Jahr zu begehenden Jahrestage bezüglich des ersten und zweiten Weltkrieges sei es weiterhin Aufgabe und Ziel der Europa-Union, sich für ein friedliches Europa der Bürger einzusetzen.
Vorstandsmitglied Dr. Gerasimos Tzivras setzte sich in seinem Vortrag über die sozioökonomische Krise in Griechenland mit den landläufigen Vorurteilen auseinander. So konnte er überzeugend darlegen, dass die Bürger Griechenlands im Durchschnitt länger arbeiten und weniger Urlaub haben, als der durchschnittliche EU-Bürger. Auch räumte er mit Vorurteilen auf, indem er Zusammenhänge zwischen Finanzgeschäften internationaler Banken und den Problemen Griechenlands nach Beginn der Finanzkrise darstellte. Er sparte jedoch auch nicht mit Kritik an seinem Heimatland und wies auf bestehende Probleme wie ineffektive Verwaltung, Korruption und Steuerflucht hin. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass bei aller Kritik in den Details viel Verständnis und Sympathie bei den Mitgliedern der Europa-Union besteht und diese auch weiterhin die Auffassung vertreten werden, dass Griechenland ein europäischer Mitgliedsstaat ist und auch bleiben soll.
 

 

 


 

alt

 

 

 


alt

Aus der WAZ vom 21.03.2014

 


 

Europa-Union zum Landtagsbesuch

 

Auf Einladung von Carina Gödecke MdL besuchte am Donnerstag, dem 30. Januar 2014, eine Gruppe der überparteilichen Europa-Union aus Herne und Bochum den Düsseldorfer Landtag. Die Landtagspräsidentin bedankte sich mit dieser Einladung für den Einsatz der Europäer in farbenfrohen Europa-Kostümen bei verschiedenen Veranstaltungen. Besonderes Lob erhielt Bettina Robok, die die Kostüme und Hüte gefertigt hatte. Auch die von Jutta Richter organisierten Foto-Aktionen hatten großen Anklang gefunden So konnten die Gäste der Veranstaltungen in Kostüme eines EU-Landes schlüpfen und gleich ein Erinnerungsfoto mitnehmen. Bei dem gemeinsamen Landtagsbesuch trafen die 50 Europäer im Anschluss an eine Informationsrunde und dem Besuch der Plenarsitzung Carina Gödecke zum ausführlichen Gespräch. Dem Anlass entsprechend überreichte der Vorsitzende des Herner Kreisverbandes, Dr. Roland Kirchhof dabei als Präsent ein Bild, welches die Landtagspräsidentin selbst im bunten Italien-Kostüm zeigt. Ein abschließendes Kaffeetrinken rundete den Tag im Landtag ab.

alt


 


 

Pressemitteilung
                                                                                                      27.03.2013
Europa mitbeStimmen im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger
Straßenforum am 3. April von 10-13 Uhr auf der Bahnhofstraße in Herne


Im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger zeigt die überparteiliche Europa-Union Deutschland (EUD) Flagge. Auf 50 Straßenforen informieren und diskutieren hunderte ehrenamtliche Mitglieder von März bis Juni 2013 auf zentralen Plätzen in ganz Deutschland über die EU, das Europäische Parlament und die Unionsbürgerrechte.


„Mitbestimmen beginnt vor Ort“, meint dazu Roland Kirchhof, Vorsitzender der Europa-Union Herne. „Gerade weil die EU in immer mehr Lebensbereichen eine große Rolle spielt, kommt es darauf an, das Projekt Europa nicht nur besser zu vermitteln, sondern auch darüber mitzuentscheiden. Mit unserer Kampagne geben wir den Bürgern ein Stimme.“


Als Auftaktveranstaltung in NRW sprechen wir am Mittwoch, dem 3. April ab 10 Uhr auf der Bahnhofstraße in Herne nahe dem Kugelbrunnen mit den Bürgern über ihre Rechte und Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Europäischen Union. Blickfang der Aktion ist eine großflächige, begehbare „Bodenzeitung“, auf der verschiedene Fragen und Thesen zur EU und zum Europäischen Parlament von den Passanten beantwortet werden können.


Eine Übersicht über alle Aktionen und den Stand der Abstimmung gibt es unter
www.europa-mitbestimmen.de.

 


 

alt


 alt

 

 


 

Unser Beitrag zur Bundeskonferenz der Europa-Union

 

Am Samstag, den 27. Oktober, wird die überparteiliche Herner Europa-Union die Cranger Kirmes im Düsseldorfer Landtag präsentieren. Im Rahmen des Bundeskongresses der Europa-Union stellen dort Europa-Union Kreisverbände aus verschiedenen NRW-Städten Ihre Aktivitäten vor Ort vor. Unter der Leitung des ehemaligen Herner Oberstadtdirektors Dr. Roland Kirchhof sind die Herner in ihren bunten Kostümen aus dem Cranger Kirmesumzug vertreten. Statt Fotowänden an Messeständen wird ein Musikvideo zu sehen sein, bei dem Filmaufnahmen aus dem Festumzug eine Rolle spielen. Die Musik zum Film stellt der Herner Musiker "Tommy Klapper" mit seinem Song "Optimist - Steh auf und veränder die Welt" zur Verfügung. Das Video ist bereits jetzt im Internet zu sehen unter http://www.youtube.com/watch?v=DRtdWPKKcco .

Neben vielen Menschen, die sich einfach nur für Europa interessieren, werden auch Politiker aus allen Parteien und aus dem ganzen Bundesgebiet zu Gast sein. Die überparteiliche Europa-Union kommt in diesem Jahr vor allem zusammen, um ein neues Grundsatzprogramm zu beschließen. Nach dem dem Hertensteiner Programm von 1946 wird dann also das "Düsseldorfer Programm" festlegen, mit welcher Ausrichtung sich Ehrenamtliche und Politiker in der Europa-Union in den nächsten Jahren um das Vereinte Europa bemühen.

Als besonderen Gast begrüßt die Europa-Union in diesem Jahr den Präsidenten des Europäischen Parlamtentes, Martin Schulz. "Für Politiker, die unseren Stand besuchen, haben wir sicher noch ein paar Kostüme zur Anprobe übrig" meint dazu Kirsten Eink, die Geschäftsführerin der Herner Europäer. "Und auch für die Medien dürften es die schönsten Bilder werden, wenn sich unsere NRW-Europa-Ministerin Angelica Schwall-Düren oder der bayerische CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt ein Portugal- oder Griechenland-Kostum überstreifen."

Als besondere Überraschung gibt es für die Gäste aus ganz Deutschland am Sonntag, dem zweiten Kongresstag noch mehr "Kirmes" im Düsseldorfer Landtag. Als Vertreter des Europäischen Schaustellerverbandes wird Albert Ritter zu den Europäern sprechen. Vor dem Plenarsaal wird dazu die bekannte historische Konzertorgel spielen, die auf Crange stets am Eingang der Kirmes steht und es gibt einen Stand mit Lebkuchenherzen für die Delegierten. Nach den eher trockenen Tagungen der letzten Jahre in anderen Bundesländern macht die Kirmes in NRW den Bundeskongress der Europa-Union damit zu einem echten Erlebnis.

 

Text: Kirsten Eink

 
Weitere Informationen:
Europa-Union Herne: http://www.eu-herne.eu/
Europa-Union Deutschland: http://www.europa-union.de/eud/news/mehr-europa-wir-sagen-wie-bundeskongress-am-272810-in-duesseldorf/

 

 


 

 Termin-Information der Europa-Union, Kreisverband Herne

Themenabend „Krankenversicherung auf Reisen“
25. Juni 2012, 19:00 Uhr
Gaststätte Zille, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne (Saal Crange)


Krankenversicherung auf Reisen

Ein kleiner Sturz oder ein verdorbener Magen können die Urlaubsfreude schnell trüben. Wer sich auf den Urlaub im Ausland vorbereitet sollte deshalb auch wissen, was im Fall einer Erkrankung zu tun ist. Wie bezahlt man den Arzt? Wer trägt welche Kosten? Welche Formulare sind notwendig? Die überparteiliche Europa-Union lädt ein zu einem Themenabend mit Vertretern einer gesetzlichen Krankenkasse und einer privaten Versicherung am Montag, 25. Juni 2012 um 19 Uhr in der Gaststätte Zille, Willi-Pohlmann-Platz 1 in Herne. Interessierte sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenfrei.

Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Eink
Geschäftsführerin
Europa-Union Deutschland, Kreisverband Herne
Telefon: 02323/9 60 70 88
Fax: 02323/9 60 70 87
Mobil: 0176/62 83 97 15
Internet: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


 

Podiumsdiskussion

Proteste sind direkte Demokratie

02.03.2012 | 15:20 Uhr alt

Proteste sind direkte Demokratie
Antifaschisten demonstrieren aus Anlass eines Nazi-Überfalls auf die Dortmunder Szenekneipe „Hirsch-Q“ gegen rechte Gewalt und Rechtsextremismus. Foto: Michael Printz / PHOTOZEPPELIN.COM

Herne.   Schüler des Berufskollegs Wirtschaft diskutierten mit Vertretern demokratischer Organisationen und Polizei über Randale und Revolution. Veranstalter war die Europa Union Herne.

„Randale oder Revolution? Jugendproteste in Europa“ – Zu diesem Thema veranstaltete die Europa Union Herne eine Podiumsdiskussion im Berufskolleg Wirtschaft am Westring. Eingeladen waren Willi Karasch von Demokratie live und Leiter des Sodinger Jugendzentrums Die Wache, Frank Kaiser, Polizeidirektor des Präsidiums Bochum sowie Klaus Pedoth von Attac.

 

Etwa 100 Schüler des Berufskollegs Wirtschaft finden sich zur von Ute Eickenbusch (WAZ) moderierten Diskussion ein. Klaus Pedoth von den Globalisierungskritikern (nicht –gegnern, wie er klar herausstellt) der Attac ergreift zunächst das Wort und sagt, dass er Magenschmerzen bekomme, wenn man die Begriffe „Randale“ und „Revolution“ mit „Protesten“ gegenüberstellt. „Randale ist etwas Kriminelles und Revolution soll die Regierung umstürzen.“ Aber Proteste seien direkte Demokratie und im Grundgesetz garantiert, so Pedoth.

Eine rechte Gesinnung sei auch eine Form des Protests, sagt anschließend Sozialarbeiter Willi Karasch. Er habe viel mit rechts eingestellten Jugendlichen zusammengearbeitet. „Richtige Neonazis waren das aber nicht.“ Man müsse sie in ihrer Freizeit beschäftigen, dann würden diese Jugendlichen auch von rechtem Gedankengut ablassen.

Zu diesem Thema hatte Klaus Pedoth noch etwas beizusteuern. Es dürfe nicht sein, dass Nazis, die ja Kriminelle und teilweise sogar Mörder seien, auf der Straße demonstrieren dürfen, während die Antifa-Menschen von der Polizei eingekesselt und somit kriminalisiert werden. Mit ruhigen Worten erklärt anschließend der Bochumer Polizeidirektor Frank Kaiser, dass in einer Demokratie jeder das Recht auf eine angemeldete Demonstration habe. Die Polizei müsse dafür sorgen, dass diese ruhig abläuft und müsse deswegen die linken Antifa-Leute von den rechten Demonstranten fernhalten. „Was ich selber darüber denke, spielt in dem Moment keine Rolle“, sagt Kaiser.

Vor allem der Attac-Mitarbeiter Klaus Pedoth nutzt das Podium, um für seine Sache zu werben. Er skandiert immer wieder Parolen von den „macht- und profitgierigen Banken“, „korrupten, intriganten Politikern“, der „immer weiter auseinander gehenden Schere zwischen Arm und Reich“ und dass „nur noch das Geld zählt und der Mensch in den Hintergrund gedrängt wird“.

Das dürfe alles nicht sein, meint Pedoth. Schließlich steht ein Schüler auf und fragt: „Sie sagten vorhin, dass die Attac sich keiner Partei oder keinem Politiker zugehörig fühle. Warum reden sie dann hier wie ein Politiker und versuchen, uns ihre Meinung aufzudrängen?“

Daniel vom Bruch

 


 

 

Europa und der Schuldenberg - Neues aus Europaalt

 

Der Herner Europa-Abgeordnete Jürgen Klute ist am Freitag, dem 17. Juni 2011 ab 19 Uhr zu Gast bei der Europa-Union in der Gaststätte Kolpinghaus (Neustr. 20, 44623 Herne). Der Finanzpolitiker der LINKEN informiert über die Hintergründe der europäischen Finanzkrise und zeigt Wege auf, wie Europa den Schuldenberg überwinden kann. Auch Fragen zu anderen aktuelle Themen aus dem Europäischen Parlament können anschließend diskutiert werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Erstellt: Kirsten Eink

 


 

 

Europarty der Europa-Union des Kreisverbandes Herne am 14.5. 2011 in Kooperation mit dem Jugenbdzentrum Pluto

Eine sehr gute Veranstaltung führte unser KV der EU Herne anlässlich des Eurovision-Song-Contest in Düsseldorf durch. In Kooperation mit dem Jugendzentrum Pluto fanden auf der Bühne u.a. Tänze mit Schülern des Zentrums statt. Die Europa Union ist dabei in einem breiten Publikum in Herne bekannter geworden. Ideengeberin und „Macherin“ der Veranstaltung war die Geschäftsführerin unseres dortigen Verbandes, Frau Kirsten Eink. Dieses Public Viewing begeisterte nicht nur Jugendliche sondern auch viele Erwachsene. Im Bild Jugendliche tanzen vor dem Banner des Landesverbandes der Europa Union NRW.

P. Giakoumis
Landesgeschäftsführer

europarty

 

 


Parlamentarischer Abend der Europa-Union im Landtag

9. Mai 2011, ab 17:30 Uhr

Landtag Düsseldorf

Fußballgeschichte und Europa-Union im Landtag

Der Europatag am 9. Mai 2011 wurde in diesem Jahr mit einem Parlamentarischen Abend im Düsseldorfer Landtag gefeiert. In Kooperation mit der Landtagsverwaltung konnte die Europa-Union NRW zu diesem Ereignis viele Gäste aus der Politik und aus diplomatischen Kreisen begrüßen. Aus Herne waren viele Mitglieder der Europa-Union angereist, auch die Jugendorganisation der Europa-Union (JEF) war stark vertreten.

In einer Podiumsdiskussion mit der NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren, dem Vorsitzenden des Europaausschusses im Landtag NRW, Werner Jostmeier MdL und dem Vorsitzenden der Europa-Union NRW, Wolfram Kuschke MdL ging es um die aktuelle und zukünftige europäische Ratspräsidentschaft Ungarn und Polens. Der Gesandte der Botschaft Ungarns Zsolt Bota und die Polnische Generalkonsulin Jolanta Roza Kozlowska standen dabei Rede und Antwort. Begleitet wurde die Veranstaltung von Live-Musik polnischer Künstler, ungarischen Tanzdarbietungen sowie kulinarischen Köstlichkeiten aus Ungarn und Polen.

Zum Auftakt hatte der Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg in der Wandelhalle des Landtags die Ausstellung „Oberschlesier in der deutschen und polnischen Fußball-Nationalmannschaft - gestern und heute“ eröffnet. Zu sehen sind Bilddokumente von Fußballlegenden wie Ernst Willimowski, Gerard Cieslik oder Ernst Pohl, aber auch von heutigen Stars wie Miroslav Klose und Lukas Podolski. Die Ausstellung kann noch bis zum 3. Juni 2011 nach vorheriger Anmeldung im Landtag NRW besucht werden.

Erstellt: Kirsten Eink

Bilder: Europa-Union


1. April 2011,

Jahreshauptversammlung der Europa-Union Herne

Dr. Kirshhof und H.J. Steinbach„Wir konnten im letzten Jahr viele gut besuchte Veranstaltungen zu europäischen Themen in Herne durchführen“, berichtete Dr. Roland Kirchhof, der Vorsitzende der parteiunabhängigen Europa-Union bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Kolpinghaus. Auch im laufenden Jahr werden weitere Veranstaltungen geplant, so zum Beispiel eine große Europa-Party und Studienreisen in Zusammenarbeit mit anderen Kreisverbänden der Europa-Union.

Der bisherige Geschäftsführer, Heinz-Jürgen Steinbach, legte nach langjährigem europäischen Engagement sein Amt nieder. Als neue Geschäftsführerin wählten die Mitglieder Kirsten Eink in den Vorstand. Heinz-Jürgen Steinbach wird weiterhin
beratend im Vorstand mitwirken. Ebenfalls zu Beisitzern
gewählt wurden Elisabeth Uhlenkott und Stefanie Tautorat.Kirsten Eink (li) und H.J. Steinbach Neuer Revisor ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete Dieter Maaß.

Im Anschluss an den formellen Teil stellte Dr. Tibor Schäfer sein Heimatland Ungarn vor. Noch bis Juni diesen Jahres hat Ungarn die europäische Ratspräsidentschaft inne. Dr. Schäfer, der sich als Übersetzer und Verleger in Herne mit Literatur aus und über Osteuropa beschäftigt, trug in einem Bildvortrag viel Wissenswertes über Ungarn und seine Geschichte vor. Dabei ist es ihm gelungen, mit vielen Anekdoten deutlich zu machen, wie zwiespältig das Verhältnis der Ungarn zwischen den verschiedenen Wertesystemen der ost- und westeuropäischen Kulturen ist.

(Kirsten Eink),

Bilder: Europa-Union

 


 

Veranstaltung am 27.10. 2011

Veranstaltung "Die Grenzen Europas“

Europas Grenzen im Wandel

Die europäischen Mitgliedstaaten in den heutigen Grenzen haben nicht viel mit einer geografischen Abgrenzung Europas zu tun - dies wurde am Donnerstag im Vortrag von Jörg Höhfeld bei der Europa-Union deutlich. Anhand von Landkarten konnten sich die Mitglieder und Gäste bei der gut besuchten Veranstaltung ein Bild von der Aufteilung Europas machen. „Sofern man überhaupt von einem geografischen Europa sprechen kann, würde dies erst am Uralgebirge enden und somit auch Teile Russlands umfassen. Der Staat Zypern, der schon Mitglied der Europäischen Union ist, gehört dagegen in diesem Sinne nicht zu Europa“ führte Jörg Höhfeld aus. Auch kulturelle und religiöse Abgrenzungen sind nicht feststehend, da das heute als "westlich“ verstandene Christentum ursprünglich aus Vorderasien stamme und seinen größten Durchbruch in der Kaiserstadt Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, feierte. In der Diskussion wurde deutlich, dass viele Aspekte im Hinblick auf einen möglichen EU-Beitritt der Türkei, der Balkanstaaten oder anderer Gebiete eine Rolle spielen können. Überraschend für einige Gäste war dagegen, dass es neben der Schweiz mitten in Europa auch weitere Gebiete wie zum Beispiel die Kanalinsel Jersey gibt, die nicht Teil der europäischen Gemeinschaft sind.

(Kirsten Eink)

 



Kurzinformation Europa-Union Deutschland: Die Europa-Union ist eine deutschlandweit tätige Nichtregierungsorganisation,
die seit 1946 für eine weitreichende europäische Integration eintritt – unabhängig und überparteilich. Die Europa-Union ist
lokal, regional und national aktiv und vereint unter ihren 17.000 Mitgliedern Vertreterinnen und Vertreter aller gesellschaftlichen
Gruppen. Als Mittlerin zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Institutionen auf allen Ebenen der europäischen Politik engagiert
sie sich für ein „Europa der Bürger“, das von einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens getragen wird. Die Europa-Union
ist der deutsche Zweig der Union Europäischer Föderalisten [UEF] und gemeinsam mit ihrem Jugendverband Junge Europäische
Föderalisten [JEF] Mitglied des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland [EBD].
Europa-Union Deutschland e.V.
Pressekontakt: Christian Moos
Mobil: 0160-98950812
Sophienstr. 28/29
10178 Berlin
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.europa-union.de
Pressemitteilung 12.12.2011
EUD-Präsident Rainer Wieland: „Die EU braucht Großbritannien“
Ob die Ergebnisse des Brüsseler Gipfels zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Währungsunion
führen, bleibe abzuwarten. „Nachdem die schlagzeilenträchtigen Erstbewertungen einer gründlicheren
Analyse der Texte gewichen sind stehen die Zeichen dafür günstig“, sagte der Präsident der
überparteilichen Europa-Union Deutschland, Rainer Wieland, am Montag. Ein „27er-Ergebnis“ sei
zwar wünschenswert gewesen, aber noch vor wenigen Wochen unerreichbar. Insoweit sei der Gipfel
ein großer Erfolg. Angesichts des zeitlichen Drucks, unter dem die Eurozone stehe, sei es „akzeptabel“,
einen völkerrechtlichen Vertrag der 17 Euroländer auszuarbeiten, der richtigerweise allen anderen
EU-Staaten offenstehe, also „17+“. „Ich hätte gleichwohl einen zügig und gründlich arbeitenden
Konvent und eine begrenzte, zielgerichtete Änderung des Vertrags von Lissabon für den besseren
Weg gehalten und tue das nach wie vor“, so Wieland. Kritisch äußerte sich der Vize-Präsident des
Europäischen Parlaments zu den Diskussionen um Großbritanniens Verbleib in der Europäischen
Union: „Wenn wir wissen, dass die Regierung von Premierminister Cameron in einer ganz schwierigen
Lage ist, dann müssen wir sie nicht zusätzlich unter Druck setzen. Anheizende Kommentierungen
von außen stärken die falschen Akteure auf der Insel. Die Briten wissen selbst, dass wir sie
brauchen – aber nicht um jeden Preis.“
„Natürlich ist es bedauerlich, dass der britische Premierminister von dem starken euroskeptischen
Flügel seiner Tory-Partei, also von innenpolitischen Erwägungen, getrieben wird“, erklärte Wieland.
Er frage sich jedoch, welche europäische Regierung in der Krise nicht auch aus innenpolitischen Motiven
handelt. „Wenn nun 26 EU-Staaten voranschreiten und Großbritannien zunächst sozusagen ein
Opt-out für sich beansprucht, dann ist das keine gänzlich unbekannte Lage“, sagte Wieland. Er halte
es für unverantwortlich, wenn nun darüber spekuliert werde, London könne sich für einen Austritt aus
der Europäischen Union entscheiden. Eine europäische Außen- und Sicherheitspolitik, die die europäischen
Bürger sich mit großer Mehrheit wünschten, sei ohne die Briten kaum vorstellbar. Großbritannien
sei zudem für das Verhältnis der Europäer zu den USA von grundlegender Bedeutung. „Unterschiedliche
Geschwindigkeiten sind aber nichts Neues in der Union. Wir dürfen jedoch nicht zulassen,
dass die Krise uns spaltet. Großbritannien kann aber nicht erwarten, dass 26 Länder, die sich
einig sind, nicht voransegeln. Sie wissen aber auch, dass wir nicht davonsegeln. Die Tür wird für
Großbritannien offen bleiben.“
Wieland hatte Anfang Dezember einen permanent tagenden Konvent gefordert, der nach seinem
Dafürhalten innerhalb weniger Wochen eine Vertragsänderung hätte vorbereiten können. „Meines
Erachtens müssen das Europäische Parlament und die nationalen Parlamente beteiligt sein“, sagte
Wieland. Die in Aussicht gestellte Anhörung des Europäischen Parlaments reiche ihm nicht aus. Ein
Konvent hätte ein klares Mandat erhalten können für streng auf das Ziel einer stabileren Währungsunion
begrenzte Vertragsänderungen. „Wir wären ein Stück weit zur Gemeinschaftsmethode zurückgekehrt.
Das hätte meines Erachtens heilsam gewirkt“, so Wieland. Der EU-Abgeordnete betrachtet
die in der Euro-Schuldenkrise immer stärker zur Anwendung kommende intergouvernementale Methode
skeptisch. „Das kann nur solange funktionieren, wie alle Ratsmitglieder formal gleichberechtigt
über eine Stimme verfügen. Die überschuldeten Staaten, die Hilfen in Anspruch nehmen müssen,
haben aber effektiv keine Vetomacht mehr. Das bringt über das aktuelle Problem mit den außerhalb
der Währungsunion stehenden Briten hinaus unerwünschten Sand in das Getriebe einer Gemeinschaft,
von der sich die Unionsbürger Handlungsfähigkeit erwarten“, zeigt sich der EUD-Präsident
überzeugt.

 

 


 

alt

 

 

Podiumsdiskussion

Proteste sind direkte Demokratie

02.03.2012 | 15:20 Uhr alt
Proteste sind direkte Demokratie
Antifaschisten demonstrieren aus Anlass eines Nazi-Überfalls auf die Dortmunder Szenekneipe „Hirsch-Q“ gegen rechte Gewalt und Rechtsextremismus. Foto: Michael Printz / PHOTOZEPPELIN.COM

Herne.   Schüler des Berufskollegs Wirtschaft diskutierten mit Vertretern demokratischer Organisationen und Polizei über Randale und Revolution. Veranstalter war die Europa Union Herne.

„Randale oder Revolution? Jugendproteste in Europa“ – Zu diesem Thema veranstaltete die Europa Union Herne eine Podiumsdiskussion im Berufskolleg Wirtschaft am Westring. Eingeladen waren Willi Karasch von Demokratie live und Leiter des Sodinger Jugendzentrums Die Wache, Frank Kaiser, Polizeidirektor des Präsidiums Bochum sowie Klaus Pedoth von Attac.

 

Etwa 100 Schüler des Berufskollegs Wirtschaft finden sich zur von Ute Eickenbusch (WAZ) moderierten Diskussion ein. Klaus Pedoth von den Globalisierungskritikern (nicht –gegnern, wie er klar herausstellt) der Attac ergreift zunächst das Wort und sagt, dass er Magenschmerzen bekomme, wenn man die Begriffe „Randale“ und „Revolution“ mit „Protesten“ gegenüberstellt. „Randale ist etwas Kriminelles und Revolution soll die Regierung umstürzen.“ Aber Proteste seien direkte Demokratie und im Grundgesetz garantiert, so Pedoth.

Eine rechte Gesinnung sei auch eine Form des Protests, sagt anschließend Sozialarbeiter Willi Karasch. Er habe viel mit rechts eingestellten Jugendlichen zusammengearbeitet. „Richtige Neonazis waren das aber nicht.“ Man müsse sie in ihrer Freizeit beschäftigen, dann würden diese Jugendlichen auch von rechtem Gedankengut ablassen.

Zu diesem Thema hatte Klaus Pedoth noch etwas beizusteuern. Es dürfe nicht sein, dass Nazis, die ja Kriminelle und teilweise sogar Mörder seien, auf der Straße demonstrieren dürfen, während die Antifa-Menschen von der Polizei eingekesselt und somit kriminalisiert werden. Mit ruhigen Worten erklärt anschließend der Bochumer Polizeidirektor Frank Kaiser, dass in einer Demokratie jeder das Recht auf eine angemeldete Demonstration habe. Die Polizei müsse dafür sorgen, dass diese ruhig abläuft und müsse deswegen die linken Antifa-Leute von den rechten Demonstranten fernhalten. „Was ich selber darüber denke, spielt in dem Moment keine Rolle“, sagt Kaiser.

Vor allem der Attac-Mitarbeiter Klaus Pedoth nutzt das Podium, um für seine Sache zu werben. Er skandiert immer wieder Parolen von den „macht- und profitgierigen Banken“, „korrupten, intriganten Politikern“, der „immer weiter auseinander gehenden Schere zwischen Arm und Reich“ und dass „nur noch das Geld zählt und der Mensch in den Hintergrund gedrängt wird“.

Das dürfe alles nicht sein, meint Pedoth. Schließlich steht ein Schüler auf und fragt: „Sie sagten vorhin, dass die Attac sich keiner Partei oder keinem Politiker zugehörig fühle. Warum reden sie dann hier wie ein Politiker und versuchen, uns ihre Meinung aufzudrängen?“

Daniel vom Bruch